Traumatherapie

Warum eine Traumatherapie für deinen Hund?

Eine Chance für traumatisierte Hunde

Manche Hunde tragen Erfahrungen in sich, die weit über „schlechtes Verhalten“ hinausgehen.
Vielleicht wirkt dein Hund ständig angespannt, reagiert übermäßig stark auf bestimmte Situationen oder kommt einfach nicht wirklich zur Ruhe. Vielleicht habt ihr schon vieles ausprobiert – Training, Management, Ruheübungen – und trotzdem bleibt das Gefühl, dass ihr an der Oberfläche arbeitet.
Denn nicht jedes Verhalten entsteht aus fehlendem Training.
Manches entsteht aus Überforderung, Angst oder Erfahrungen, die dein Hund nicht verarbeiten konnte.

▶️ Genau hier setzt Traumatherapie an.

Entwicklung von Traumata beim Hund

Traumatische Erfahrungen können viele Ursachen haben: Gewalt, Vernachlässigung, Unsicherheit, dauerhafter Stress oder frühe Bindungsabbrüche. Aber auch Situationen, die von außen „gar nicht so schlimm“ wirken, können das Nervensystem eines Hundes nachhaltig beeinflussen – besonders dann, wenn er ihnen hilflos ausgeliefert war.

▶️ Traumasymptome

Typische Traumasymptome

Oft zeigen sich die Folgen nicht sofort. Manche Hunde wirken äußerlich „funktional“, stehen innerlich aber dauerhaft unter Spannung. Andere reagieren mit Angst, Rückzug, Kontrollverhalten, Aggression, großer Unsicherheit oder starker Übererregung. Manche schlafen schlecht, wirken ständig wachsam oder kommen in sozialen Situationen immer wieder an ihre Grenzen.
Viele dieser Hunde haben nicht gelernt, sich sicher zu fühlen.
Besonders frühe seelische Verletzungen können die Entwicklung eines Hundes stark prägen. Schwierigkeiten in Bindung und Beziehung, Probleme im Sozialverhalten oder starke emotionale Reaktionen entstehen häufig nicht „einfach so“, sondern haben eine Geschichte. Für die betroffenen Hunde bedeutet das oft erheblichen Stress – und auch für ihre Menschen kann der Alltag dadurch belastend und kräftezehrend werden.

▶️ Körperpsychotherapie für Hunde

Körperorientierte Traumatherapie

In unserer körperorientierten Traumatherapie schauen wir deshalb nicht nur auf Verhalten, sondern auf das innere Erleben des Hundes. Ziel ist nicht, Symptome „wegzutrainieren“, sondern Sicherheit, Stabilität und Regulation möglich zu machen.
Dabei arbeiten wir körperpsychotherapeutisch. Das bedeutet: Wir beziehen den Körper und das Nervensystem aktiv mit ein, statt ausschließlich über Verhalten zu arbeiten. So entstehen Möglichkeiten, die über klassisches Training hinausgehen können.
Du bist dabei kein Zuschauer.

▶️ Deine Rolle in der Therapie

Du bist ein Teil des Prozesses

Als Bezugsperson spielst du eine zentrale Rolle im therapeutischen Prozess. Denn Sicherheit entsteht nicht isoliert, sondern in Beziehung. Deshalb begleiten wir nicht nur deinen Hund, sondern immer euch gemeinsam.

▶️ Weitere Infos

Infos zur Körperpsychotherapie für Hunde

Die Traumatherapie für Hunde wurde von der Körperpsychotherapeutin, Autorin und Hundetrainerin Nadin Matthews entwickelt. Seit 2018 werden am Institut Dogument Psychotherapeut:innen und Traumatherapeut:innen für Hunde ausgebildet.
Noch mehr infos zu Körperpsychotherapie gibt’s außerdem noch bei der Deutschen Gesellschaft für Körperpsychotherapie.

Vielleicht geht es nicht darum, deinen Hund zu „korrigieren“.
Vielleicht geht es zuerst darum, dass er sich wieder sicher fühlen darf.
Und genau dort beginnen wir.

Leben ist Lebendigkeit!


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