Die Arbeit mit Hunden und ihren Menschen benötigt sowohl Fachkompetenz in Bezug auf den Hund und sein Verhalten als auch Kompetenz in der Beratung des Menschen. Die Mensch-Hund-Beziehung lässt sich nicht alleine auf die Lerntheorie reduzieren und unterliegt einem permanenten Wandel.
Dieser Wandel geht mit dem zunehmenden Wissen um Beziehung und der ständigen Veränderung gesellschaftlicher Normen einher.
So geht die Perspektive bei der Betrachtung von Mensch-Hund Beziehungen immer auch mit dem Zeitgeist.
Die Beziehung zum Hund und auch zum Problem ist nicht nur für jeden Hundebesitzer individuell, sondern auch sehr emotional. Beim Erleben von Emotionen in einem Problem sind es vor allem Gefühle wie Trauer, Wut, Verzweiflung, Hilflosigkeit oder Angst. Häufig bedarf es eines beraterischen Impulses von außen, um hier einen nützlichen Perpektivwechsel herbei zu führen.
Jedoch ist Beziehungsveränderung ein Prozess, der innen beginnt und nicht allein von außen geleitet oder auferlegt werden kann.
Der Hund muss als Kommunikationspartner ernst genommen werden.
Denn so wie sich die Rolle des Hundes von Nutztier zum Sozialpartner verändert hat, sind neben den klassischen Fragen zur Erziehung, auch Haltung, die Gefühlswelt und die psychische Gesundheit des Hundes relevant.
Wir helfen Menschen in der Beratung die prozesshaften Ereignisse ihrer Umwelt wahrzunehmen, richtig zu interpretieren und zu verstehen und ihnen angemessen zu begegnen.

